Für mich hat sich die letzten Jahre viel bewegt. Ich habe mich überwunden und bin über für mich riesige Schatten gesprungen. Das macht mich stolz und lässt mich weiterhin hoffen, immer noch mein bestes „Ich“ werden zu können. Es bleiben eine Menge Herausforderungen.

//2018

Sollte eigentlich das Jahr werden, in dem ich mein „Corporate-Life“ in den Griff bekomme und auch in diesem Kontext eine gewisse Befriedigung empfinden kann. Das hat größtenteils sogar ganz gut geklappt. Leider wurde ich dann gezwungen, das Unternehmen zum Ende des Jahres zu verlassen.

So schloss sich diese Tür und eine neue ging auf…

Abschliessend möchte ich zu diesem Kapitel meines Lebens folgende, teils banale Erkenntnisse vermerken:

  1. Führung kommt von führen; also voran gehen. Das kann mit gutem Beispiel, aber vor allem mit Vision, Mut und Ehrlichkeit geschehen. Da gibt es leider noch zu viele „Pappnasen“ auf dieser Welt. Allerdings hat ja auch nie jemand behauptet, dass Führungskräfte in ihre Positionen kommen, weil sie dafür qualifizierter als andere Mitarbeiter sind.
  2. Das Innovator’s Dilemma ist „real“. Große Unternehmen sind einfach unfähig echte und schnelle Fortschritte zu erzielen.
  3. Alle reden gerne von Impact und Outcome. Das einzig kreative dabei ist allerdings das Aufhübschen der Zahlen für die Investoren. Sprich: kurzfristiger Erfolg ist notwendiger als langfristiger.
  4. Data-driven schreibt man sich gerne auf die Fahne. Die wirklich spannenden Fragestellungen dabei geht man aber lieber nicht an, weil es dafür keine 08/15-Lösung gibt.

Was ein wenig nach Abriss riecht, ist natürlich 1. völlig subjektiv und 2. natürlich auch nicht die ganze Geschichte: Ich habe in den letzten Jahren wahnsinnig tolle, kluge und kreative Menschen kennen gelernt. Meine letzten Chef möchte ich dabei gerne auch noch mal namentlich erwähnen. Danke Christian! Wenn ich mal Chef werde, dann so wie Du :)

//2019

Ich bin wieder selbständig.

Obwohl ich mich bei mehreren spannenden Unternehmen auf eine Festanstellung beworben habe, bin ich am Ende doch bei mir selbst gelandet. Irgendwie habe ich das Gefühl an der Unternehmerfront noch nicht fertig zu sein und möchte mich neben Projekten als Freelancer, auch wieder unternehmerisch betätigen.

Dabei freue ich mich sehr direkt zum Start mit einem alten Weggefährten (TBO Space) und einer Berliner Agentur-Institution (Schröder&Schömbs PR) eine sehr komfortable Auftragssituation zu haben.

Ich lasse ab jetzt wieder häufiger von mir hören und wünsche Dir ein fantastisches 2019!

Photo by Danielle MacInnes on Unsplash

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Jan Heinemann